Infothek

Zurück zur Übersicht
Steuern / Umsatzsteuer 
Donnerstag, 18.01.2018

Für den Vorsteuerabzug notwendige Rechnungsangaben

Um den Vorsteuerabzug geltend machen zu können, muss eine Rechnung bestimmte Angaben zwingend enthalten.

Falsch ausgestellte Rechnungen können zu einer Versagung des Vorsteuerabzuges führen. Folgende Angaben muss eine Rechnung mindestens enthalten:

  • Name und Anschrift des Leistenden und des Leistungsempfängers (Postfachadressen reichen nicht aus)
  • Steuernummer oder USt-ID des leistenden Unternehmers
  • Ausstellungsdatum der Rechnung
  • Einmalig vergebene, fortlaufende Rechnungsnummer
  • Menge und Art der gelieferten Gegenstände bzw. Umfang der erbrachten Leistung
  • Zeitpunkt der Lieferung bzw. Leistung
  • Entgelt (Nettobetrag)
  • Steuersatz, Steuerbetrag und Hinweis auf eventuelle Steuerbefreiung
  • Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht (insb. bei Werklieferungen)
  • Ggf. Hinweis auf eventuelle Gutschriften
  • Ggf. zusätzlicher Hinweis auf die “Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers”

Die Anforderungen an Kleinbetragsrechnungen (ab 01.01.2017: Bruttobetrag bis 250 Euro; bis 31.12.2016: Bruttobetrag bis 150 Euro) sind niedriger:

  • Name und Anschrift des Leistenden und des Leistungsempfängers
  • Ausstellungsdatum der Rechnung
  • Menge und Art der gelieferten Gegenstände bzw. Umfang der erbrachten Leistung
  • Zeitpunkt der Lieferung bzw. Leistung
  • Entgelt und darauf entfallender Steuerbetrag in einer Summe (Bruttobetrag)
  • Steuersatz, Steuerbetrag und Hinweis auf eventuelle Steuerbefreiung

Hinweis

Wird in einer Rechnung ein zu hoher Vorsteuerbetrag ausgewiesen, dann hat der Rechnungssteller die ausgewiesene Steuer zu entrichten.

Zurück zur Übersicht

Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.