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Steuern / Einkommensteuer 
Mittwoch, 27.09.2017

Mietverhältnis nur bei mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Miete steuerlich anerkannt

Wenn Eigentümer ihr Haus oder ihre Wohnung z. B. an Angehörige, aber auch an Dritte günstig vermieten, haben beide Vorteile. Der Mieter zahlt weniger Miete und der Vermieter kann alle Werbungskosten für das Mietobjekt steuerlich geltend machen.

Das Finanzamt besteht aber auf einem Mietzins, der mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Miete beträgt. Nur dann besteht der steuerliche Vorteil. Wenn z. B. nur 50 Prozent der ortsüblichen Miete verlangt wird, können auch nur 50 Prozent der Werbungskosten abgezogen werden.

Als ortsüblich wird die Kaltmiete zuzüglich der umlagefähigen Kosten angesehen.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.