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Steuern / Einkommensteuer 
Montag, 28.08.2017

Steuertipps für Auszubildende

Auch Auszubildende müssen Steuern zahlen, zumindest ab einem Lohn von ca. 1.000 Euro. In den meisten Fällen sind sie ledig und haben keine Kinder und werden deshalb in die Steuerklasse I eingeordnet. Gegebenenfalls lohnt es sich, sich zu viel gezahlte Steuern über die Einkommensteuererklärung erstatten zu lassen. In diesem Fall sollten von Beginn an Belege und Quittungen für im Rahmen der Ausbildung anfalllende Ausgaben gesammelt werden, wie z. B. für typische Berufsbekleidung, Fahrtkosten zur Arbeit bzw. zur Berufsschule oder auch für Fachliteratur.

Wer eine Ausbildung beginnt, sollte seinem Arbeitgeber seine Steueridentifikationsnummer, das Geburtsdatum und die Religionszugehörigkeit mitteilen. Damit kann dieser den Lohnsteuerabzug von Anfang an korrekt vornehmen.

Wer die Steueridentifikationsnummer zu Hause nicht mehr findet, kann sie beim Bundeszentralamt für Steuern erneut anfordern.

Eltern, die ihre Kinder während der Ausbildung unterstützen, können Kosten für die Krankenversicherung oder die auswärtige Unterbringung in ihrer eigenen Einkommensteuererklärung geltend machen.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.